Im ersten Teil ging es um die Vorbereitung und was man auf keinen Fall vergessen sollte, wenn man zum IKEA-Küchenkauf losfährt. Nun beginnt der eigentliche Kaufprozess, der meist erst nach zwei Stunden abgeschlossen ist. Nachdem der Mitarbeiter eure Küche auf grobe Planungsfehler überprüft hat, solltet ihr mindestens vier Ausdrucke erhalten!

  1. 2D- und 3D Ansichten. Damit ihr nie vergesst, wie eure Küche aussehen soll, gibt es ein paar Blätter mit verschiedenen Ansichten eurer Traumküche. Hebt sie auf, denn beim Aufbauen geht schon einmal die Übersicht verloren und so könnt ihr leicht nachsehen, wo welcher Schrank zu stehen hat.
  2. Laufliste. Wie gewohnt sind viele Ikea-Produkte im SB-Lager vor der Kasse untergebracht. Die müsst ihr euch selber aus den Regalen nehmen. Die Laufliste sagt euch wo die Teile liegen und wieviel ihr davon braucht.
  3. Lagerliste. Einige Teile sind einfach zu groß, sperrig und zu schwer für das SB-Lager. Ihr müsst also definitiv zur Warenausgabe. Die Lagerliste gebt ihr an der Kasse ab und bekommt gleich nach dem Bezahlen eine Wartenummer zugewiesen.
  4. Packliste nennt sich auch „Mitnahme Übersicht“. Für den späteren Aufbau ist diese Liste unerlässlich. Zumindest sparrt sie Zeit. Die Packliste bringt nämlich Ordnung ins Pakete-Chaos. Ein fertiger IKEA-Faktum-Schrank ist nämlich nicht in einem Paket untergebracht sondern in teilweise 4  bis 6 Einzelpakete. Korpus, Fronten, Innenleben – alles individuell zusammenstellbar und deshalb auch einzeln verpackt. Damit man sich später „nicht den Wolf sucht“, steht auf der Packliste, welches Paket zu welchem Schrank gehört. Da man diese nicht direkt für den Kauf benötigt, neigen einige Leute dazu diese gleich zu vergessen oder später zu verlegen. Immer schön darauf aufpassen!

Hat man seine Liste, dann geht es direkt ins SB-Lager. Die Laufliste ist sehr gut strukturiert und die Lagerhaltung ist auch durchdacht. Ihr braucht eigentlich nur durch zwei bis drei Gänge zu laufen und habt auch schon alles. Eine mittlere Küche besteht aus vielen Paketen. Wer glaubt alleine klar zukommen, wird schnell überfordert und überladen sein. Für meine Küche brauchte ich drei Wagen (nur SB-Abteilung) später kamen noch zwei weitere Wagen aus der Warenausgabe dazu. Wenn ihr könnt, dann geht zu Dritt zum Küchenkauf – ist weniger stressig.

Nach dem Bezahlen bringt erstmal das ganze SB-Zeug zu Auto und verladet es. Erstens braucht die Warenausgabe ihre Zeit zum Raussuchen und zweitens habt ihr dann schon die erste Fuhre verladen und könnt entspannter den Rest in Empfang nehmen.

Das war es dann auch schon. Jetzt müsst die Maße an Pakten nur noch noch Hause bringen. Habt ihr zu Hause mehr als 10 Meter zu laufen, dann solltet ihr über eine kleine Sackkarre nachdenken. Die ist nicht teuer und schont den Rücken.

Die Tipps für den Kauftag:

  • Kauftag ist kein Planungs- und Entwursftag. Wer kauft, sollte sich schon im Vorfeld zu 99% sicher sein, dass der aktuelle Entwurf nicht mehr geändert wird – lieber im Vorfeld schon den Entwurf mit einem Mitarbeiter diskutieren.
  • Achtet darauf, dass ihr die aktuelle Version eurer Küche auf dem IKEA-Server geladen habt.
  • Nehmt euch Zeit. Ihr braucht Minimum zwei Stunden für den Kauf.
  • Geht in der Woche zu IKEA. Die Küchenabteilung und die Warenausgabe sind am Wochenende zuerst verstopft.
  • Geht mindestens zu Zweit, besser noch zu Dritt.
  • Passt auf, dass ihr eine Packliste „Mitnahme-Übersicht“ bekommt und hütet sie wie euer Augenlicht.
  • Eine Küche besteht aus vielen und schweren Pakten, eine kleine Sackkarre erleichtert die stufenlosen Wege.


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